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Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

Schloss Babelsberg: Film und Online-Ortsgespräch, 16. Juni 2021

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06.05.2021

Jedes Jahr stellt die Veranstaltungsreihe "Ortsgespräche" vier verschiedene Denkmalprojekte im Land Brandenburg vor - mal auf der Baustelle, mal nach einer Sanierung, immer aber vor Ort und im Gespräch mit den Projektbeteiligten. Nachdem die Veranstaltungsreihe im letzten Jahr pandemiebedingt verschoben werden musste, macht das Schloss Babelsberg am 16. Juni 2021 ab 16 Uhr den Auftakt für ein erstes digitales Ortsgespräch. Weil ein Ortsgespräch jedoch ohne Ort nichts ist, haben wir uns kurzerhand entschlossen, einen kurzen Film zu drehen. Anfang dieser Woche begannen die Dreharbeiten, der fertige Film wird während des Ortsgesprächs zu sehen sein. 

Als Sommerresidenz für Kaiser Wilhelm I. und Kaiserin Augusta wurde das Schloss Babelsberg zwischen 1833 und 1849 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel, Ludwig Persius und Johann Heinrich Strack errichtet. Erster Teil einer geplanten Gesamtsanierung war die Hüllensanierung, die unser Büro von 2009 bis 2015 geplant und durchgeführt hat. Die markante ziegelsichtige Fassade wurde durch Laserreinigung substanzschonend gereinigt, wodurch Alterungs- und Nutzungsspuren erhalten werden konnten. Auch die Schlossterrassen und die vielfältigen Wasserspiele im Park Babelsberg wurden saniert und sind nun nach rund 100 Jahren wieder erlebbar. Derzeit wird die Konzeption für die Sanierung der Innenräume entwickelt.

Die Anmeldung erfolgt über die Brandenburgische Ingenieurkammer.

Die Ortsgespräche sind ein gemeinsames Projekt des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums, der Brandenburgischen Architektenkammer, der Brandenburgischen Ingenieurkammer und des Verbandes Beratender Ingenieure Berlin-Brandenburg. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

Audimax, TU Braunschweig: Mitschnitt Online-Workshop

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15.04.2021

Anlässlich der fertiggestellten Sanierung des Audimax der TU Braunschweig fand am 11. Februar der Online-Workshop "Das Audimax. Erhaltung und Revitalisierung" statt. Olaf Gisbertz und Sebastian Hoyer (beide DFG-Netzwerk Bauforschung Jüngere Baubestände) diskutierten mit unserem Projektleiter Markus Loschinsky und Berthold Burkhardt (TU Braunschweig / ICOMOS) Strategien zur Sanierung dieses Leitbaus der Nachkriegsmoderne.

Der Mitschnitt des Workshops ist nun auch online verfügbar.

Die Veranstaltung ist der III. Workshop des DFG Netzwerks Bauforschung Jüngere Baubestände in Kooperation mit dem Institut für Bauwerkserhaltung und Tragwerk der TU Braunschweig (IB) und dem interdisziplinären Lehrformat “Bauen im Bestand – Theorie und Praxis, WS 2020/21.

Baustart in Madrid. Trotz Pandemie im Zeitplan

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12.04.2021

Mitte März haben die Bauarbeiten zur Sanierung der Residenz des Deutschen Botschafters in Madrid begonnen. Im letzten Jahr haben wir es gemeinsam mit unserem Partner vor Ort Sulitze Muños Arquitectos geschafft, im Pandemie-Hotspot Madrid eine Baugenehmigung zu erreichen und das ganze Projekt trotz der Pandemie im Zeitplan zu halten. Mittlerweile waren auch die Vergaben erfolgreich und der Baustart ist erfolgt.

Die Deutsche Botschaft Madrid wurde zwischen 1964 und 1966 nach Entwürfen des Architekten Alexander Freiherr von Branca erbaut. Das denkmalgeschützte Residenzgebäude wird saniert und dabei an die geltenden Normen und Richtlinien angepasst. Mehr zur Sanierung finden Sie hier.

Baukultur Brandenburg: Neue Website

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09.03.2021

Sie suchen den Austausch über die vielfältigen Formen des Bauens und Lebens im Land Brandenburg? Dann schauen Sie mal auf der neuen, gemeinsamen Website des Fördervereins Baukultur Brandenburg und der Baukulturinitiative Brandenburg vorbei. Hier bleiben sie über Veranstaltungen zum Thema auf dem Laufenden. In regelmäßigem Abstand werden zudem Orte der Baukultur in Brandenburg vorgestellt.

www.baukultur-brandenburg.de

Der Förderverein Baukultur Brandenburg wurde im Februar des vergangenen Jahres mit Dr. Achim Krekeler als 1. Vorsitzenden gegründet. Ziel des Fördervereins ist es, das bürgerschaftliche Engagement für die Baukultur im Bundesland zu stärken und die Aktivitäten der Baukulturinitiative Brandenburg zu unterstützen. Dazu vernetzt der Verein alle Akteure der Baukultur miteinander, fördert den gesellschaftlichen Diskurs und hilft mit, Ressourcen zu aktivieren. Unterstützen Sie die Baukultur im Land Brandenburg und werden Sie Mitglied im Förderverein.

Audimax, TU Braunschweig: Fertigstellung und Online-Workshop

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02.02.2021

"Wenn man nichts weiter wüsste von einem Land und sähe bloß Bauten wie diese, so müsste man denken: hier hausen freie, ausgeglichene, kühl und klar denkende unverkrampft lockere, musische, glückliche Menschen. Nun, was nicht ist, kann noch werden; was daran fehlt, kann noch kommen. Und wenn es nicht kommen sollte, am Architekten jedenfalls hat es dann nicht gelegen.“

Mit viel Pathos brachte 1962 Erhart Kästner, der Direktor der Wolfenbütteler Herzog-August-Bibliothek, in diesen Worten seine Sympathie für Bauten der Nachkriegs­moderne zum Ausdruck. Genauer, für das in Teilen gerade fertiggestellte Hochschulforum der TU Braunschweig, bestehend aus Audimax, Rektoratsgebäude und Universitäts­bibliothek. Ohne Frage gehörte das Audimax zu den Leitbauten der damaligen Universitätsarchitektur in Deutschland nach 1945. Es wurde nach Plänen des Braunschweiger Architekten Friedrich Wilhelm Kraemer errichte. Vor genau 60 Jahren wurde das Gebäude eröffnet und 40 Jahre später unter Denkmalschutz gestellt. Passend zu diesen Jubiläen hat unser Büro soeben die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes vollendet.

Wir freuen uns daher sehr über die Einladung der TU Braunschweig, online durch das Gebäude zu führen. Im Anschluss diskutiert unser Projektleiter Markus Loschinsky mit Berthold Burkhardt (TU Braunschweig / ICOMOS), Olaf Gisbertz und Sebastian Hoyer (beide DFG-Netzwerk Bauforschung Jüngere Baubestände) über Strategien zur Erhaltung und zur Revitalisierung des Gebäudes. 

Das Audimax. Erhaltung und Revitalisierung
Do, 11. Februar 2021, 13.30 – 16.30 Uhr
Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltung findet online via webex statt.

Die Veranstaltung ist der III. Workshop des DFG Netzwerks Bauforschung Jüngere Baubestände in Kooperation mit dem Institut für Bauwerkserhaltung und Tragwerk der TU Braunschweig (IB) und dem interdisziplinären Lehrformat “Bauen im Bestand – Theorie und Praxis, WS 2020/21.

Zuschlag im Auswahlverfahren: Rittergut Lucklum

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14.01.2021

In einem zweistufigen Verfahren haben wir den Zuschlag für die Masterplanung des Rittergutes Lucklum erhalten.

Das Rittergut Lucklum ist ein einzigartiger Ort mit einer jahrhundertealten Geschichte – und einer außergewöhnlichen Atmosphäre. Die Gutsanlage vereint dabei die biologische Landwirtschaft sowie die nachhaltige Forstwirtschaft mit gastronomischen, kulturellen und kirchlichen Angeboten. Den Mittelpunkt des Handelns bildet die Land- und Forstwirtschaft. Vor allem die Landwirtschaft und damit auch die Natur möchte das Rittergut wieder stärker in das Bewusstsein der Menschen bringen. Aber auch Kultur sowie christlichen Glauben auf dem Gut erlebbar machen.

Seit rund 200 Jahren befindet sich das historisch bedeutsame Ensemble – bestehend aus Herrenhaus, Kirche, landwirtschaftlichen Gebäuden und einem Landschaftspark – in Privatbesitz. Die Eigentümer haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Rittergut als Kulturdenkmal zu bewahren, zu pflegen und für ein vielseitiges Publikum zugänglich zu machen. Behutsam und immer mit Blick auf den besonderen Spirit des Ortes.

Die zukunftsorientierte und nachhaltige Gesamtausrichtung zielt auf einen lebendigen Ort des Miteinanders im ländlichen Raum, nicht auf eine museale Nutzung. Wohnen, Arbeiten, christliches/weltoffenes Leben und Freizeitvergnügen auf dem Land für alle Lebensalter – so die Grundidee für das Rittergut Lucklum. Zum bisherigen Nutzungskonzept gehören neben Wohnraum ein Waldorfkindergarten, kleinere Gewerbeeinheiten, eine Kirche, ein Reitbetrieb, Gastronomie und Eventveranstaltungen. Kulturelle Aktivitäten wie Vorträge, Musikveranstaltungen oder zeitgenössische Kunstausstellungen erweitern das vielfältige Angebot.

Als erstes sind wir mit dem Masterplan beauftragt, den ein Team gemeinsam aus Braunschweig und Brandenburg bearbeiten wird.

 

Neue Publikation: Schloss Finsterwalde

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18.09.2020

Wenn ein Projekt mehr als ein Jahrzehnt Planen und Bauen bedeutet, ist die Freude groß, zum Abschluss durch eine umfangreiche Publikation zu blättern. Auf 330 Seiten berichten viele Projektbeteiligte über die Sanierung und den Umbau des Schlosses Finsterwalde zu einem zukunftsorientierten Verwaltungsbau. Auch wir durften einen Artikel beisteuern. 

Die Architektur des Schlosses zeugt von seiner vielfältigen Geschichte als Residenz, Tuchfabrik, Feuerwehr oder Verwaltungssitz. Die Sanierung erhält diese Vielfalt, wobei sie räumliche und zeitliche Zusammenhänge ordnet und wieder lesbar macht. Alle neuen Zutaten klar als neue bauliche Zeitschicht ablesbar.

Das Buch ist im Bürgerservice der Stadt Finsterwalde, in der Tourist-Information im Rathaus, in der Buchhandlung Mayer sowie im Sänger- und Kaufmannsmuseum zu einem Preis von 19,90 Euro erhältlich.

Bauwelt-Porträt: Der Umgang mit mittelalterlichem Mauerwerk

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24.08.2020

In der neuen Ausgabe der Bauwelt berichtet Dr. Achim Krekeler in einem 6-seitigen Interview über den Umgang mit mittelalterlichem Mauerwerk. Im Fokus stehen vier Sakralbauten, die unser Büro in den vergangenen Jahren aufwendig saniert hat - eine Bauaufgabe, vier verschiedene Ansätze.  

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

Das Interview führten Ulrich Brinkmann und Ina Lülfsmann

Neue Publikation: Architektur und Diplomatie

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15.06.2020

"Die Botschaft als Botschaft" - unter diesem Schlagwort nehmen Jörn Düwel und Philipp Meuser in ihrem neu erschienenen Buch Architektur und Diplomatie. Bauten und Projekte des Auswärtigen Amtes 1870 bis 2020 die Entwicklung des Bautypus Deutsche Botschaft in den Fokus. Seit der Gründung des Auswärtigen Amtes im Jahre 1870 haben sich Botschaftsbauten "von einer herrschaftlichen Repräsentanz zu einer komplexen Bauaufgabe entwickelt, die Auge, Ohr und Stimme der deutschen Außenpolitik ist." Auf über 350 Seiten stellen sie die umfangreiche Bandbreite der Projekte dar, deren architektonische Form sich im Laufe der vergangenen 150 Jahre stark verändert hat. 

Wir freuen uns sehr, dass auch eine Vielzahl unserer Projekte in der Publikation besprochen werden - die Deutschen Botschaften in Ankara, Asunción und Kairo sowie die Residenzen des deutschen Botschafters in Bukarest, Moskau, und Madrid.

Werfen Sie einen Blick ins Buch

Jörn Düwel und Philipp Meuser, Architektur und Diplomatie. Bauten und Projekte des Auswärtigen Amtes 1870-2020, DOM Publishers, 2020. 

Hamburg, Kleiner Grasbrook: Bauhistorische Bestandsaufnahme

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06.08.2020

Wir freuen uns sehr auf ein spannendes Projekt zur bauhistorischen Bestandsaufnahme zweier denkmalgeschützter Lagerhäuser auf dem Kleinen Grasbrook in Hamburg. Noch bis vor wenigen Jahrzehnten bildete die Elbinsel zusammen mit dem Großen Grasbrook das industrielle Zentrum der Hafenstadt. Als Folge des Strukturwandels wurde das Gebiet unter dem Namen HafenCity zum größten innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekt Europas.

Unsere Untersuchungen bilden die Grundlage für die weitere Neukonzeption der beiden Gebäude aus den 1950er Jahren. Erste Ideen wurden bereits in einem Wettbewerbsverfahren gesammelt.