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Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

Audimax, Braunschweig: Arp on the road

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16.04.2019

Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen des Braunschweiger Audimax‘ wurde Hans Arps Wandinstallation “Wolkenzug über nachtschwarzem Himmel” von der Westfassade demontiert und in die Werkstatt eines Metallrestauratoren gebracht. Aus heutiger Perspektive irritiert der Titel: Ursprünglich war Arps Wandobjekt aus Aluminium silber eloxiert und das 1959/60 nach Plänen von Friedrich Wilhelm Kraemer errichtete Gebäude dunkelanthrazit beschichtet. Da der dunkle Farbton Schäden an der Fassade verursachte, wurde die Farbgebung von Gebäude und Kunstwerk kurzerhand getauscht. Während der aktuellen Sanierung werden die Fassaden denkmalgerecht instandgesetzt, wobei nicht auf die erste Farbfassung zurückgegangen wird – wenn die Arbeiten im kommenden Jahr beendet sind, streift Arps dunkler Wolkenzug weiterhin über den nunmehr taghellen Himmel.

Mehr Informationen zum gesamten Projekt finden Sie hier. Am 16. Juni 2019 eröffnet im Kunstmuseum Appenzell eine Ausstellung zu Arps architekturbezogenen Arbeiten, ein bislang wenig erforschter Teil seines Oeuvres.

Foto: Markus Hörster/TU Braunschweig (oben), Stefan Melchior (unten).

Villa Salve Hospes, Braunschweig: Restaurierung der Zaunanlage

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16.04.2019

„Salve Hospes“ (dt. ‚Sei gegrüßt, Gast!‘) prangt über dem Eingang der gleichnamigen Braunschweiger Villa, die seit dem 19. Jahrhundert ein zentraler Ort des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt ist. Heute beherbergt das klassizistische Gebäude, das zwischen 1805 und 1808 nach Plänen von Peter-Joseph Krahe errichtet wurde, den Kunstverein. Der Vorhof wird von einem gusseisernen Zaun mit floraler Ornamentik umschlossen, der erstaunlicherweise fast vollständig aus der Erbauungszeit überkommen ist. Der mittlerweile etwa 200 Jahre alte Zaun bedarf dringend einer Restaurierung, die derzeit von unserem Büro geplant und umgesetzt wird.

Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht des Portals der Braunschweigischen Stiftungen „Der Löwe“ über die Baugeschichte und die besonderen Herausforderungen der Restaurierung.

Otto Bartnings Christuskirche: Baubeginn der Sanierung

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02.04.2019

Die Sanierungsarbeiten der 1928 von Otto Bartning und Theo Kellner errichteten Christuskirche beginnen. Neben ihrer schlicht funktionalen Gestaltung besticht die Kirche durch ihr modernes Nutzungskonzept inmitten der Brandenburger Walzwerksiedlung: Als sogenannte Siedlungskirche vereint der Bau Kindertagesstätte und Sakralbau in einem. Ziel der Baumaßnahmen ist es, diese ungewöhnliche Mischnutzung auf lange Sicht zu garantieren. 

So soll der Kindergarten räumlich erweitert werden, um eine wirtschaftliche Betreuung zu ermöglichen. Wie im Entwurf von Otto Bartning geplant, wird der Kirchenraum wieder in die Nutzung durch die Kita einbezogen. Zudem ist angedacht, die angegliederte Wohnung umzunutzen. Die dauerhafte Nutzung des Gebäudes durch die Kita „Regenbogen“ ermöglicht  zugleich die langfristige Sicherung des Kirchenstandortes der Evangelischen Gemeinde. 

Save the Date: Fachgespräch "Zusammenwirken" am 13. September 2019

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25.02.2019

Wir laden Sie herzlich zum Fachgespräch Zusammenwirken. Die Denkmalbaustelle aus dem Blickwinkel verschiedener Disziplinen ein!

So vielschichtig, wie die Geschichte und Struktur eines Denkmals sein kann, so speziell sind oft dessen bauliche Belange, die verwendeten Materialien und handwerklichen Techniken. Neben den Aufgaben, vor die einen das historische Bauwerk stellt, liegen die eigentlichen Herausforderungen im Prozess des Planen und Bauens auf zwischenmenschlicher Ebene. Um die Bauwerke denkmalgerecht in die Zukunft zu bringen, ist es wichtig, dass verschiedenste Fachdisziplinen zusammenarbeiten: von Denkmalpflegern, Architekten und Ingenieuren, über Restauratoren und Bauforscher hin zu Sachverständigen, Handwerkern und Haustechnikern – die Baustelle wird zur Schnittstelle unterschiedlichster Wissensfelder und Fähigkeiten. Sie ist der Schmelztiegel, in dem Theorie und Praxis sich vereinen. Bei all dieser gebündelten Fachkenntnis ist es oft eine große Herausforderung, den Blick für’s Ganze zu wahren und tatsächlich ‚zusammenzuwirken‘ – die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Kooperation“.

13. September 2019
St. Johanniskirche
Brandenburg an der Havel

Die Veranstaltung wird als Fortbildung der Brandenburgischen Architektenkammer anerkannt. Anmeldung für die kostenfreie Veranstaltung bis zum 14. Juli 2019 per E-Mail unter ahting@ak-brandenburg.de Die Platzzahl ist beschränkt.

Das Fachgespräch ist eine Veranstaltung der Brandenburgischen Architektenkammer und des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums, organisiert und durchgeführt vom Büro Dr. Krekeler Architekten und Generalplaner, mit freundlicher Unterstützung der Stadt Brandenburg an der Havel.

Schloss Finsterwalde: Denkmalpflegepreis

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18.02.2019

Die Stadt Finsterwalde hat für die denkmalgerechte Sanierung und Umnutzung ihres Schlosses den Preis für Denkmalpflege 2018 des Landkreises Elbe-Elster erhalten. In der Begründung wird insbesondere der gelungene Spagat gelobt, „die überkommene historische Bausubstanz sensibel und nach denkmalpflegerischen Grundsätzen zu behandeln und dennoch mit den Anforderungen an eine moderne Verwaltung in Einklang zu bringen.“

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung des Schlosses, dessen Sanierung unser Büro über 14 Jahre hinweg als Generalplaner begleitet hat. Das Schloss Finsterwalde ist ein gelungenes Beispiel, um zu zeigen, wie sich eine mittelgroße Stadt in der Niederlausitz zum Erhalt ihres Schlosses bekennt und bereit ist, über mehr als zehn Jahre hinweg in einen intensiven Austausch mit den Architekten und Denkmalpflegern zu treten, um die Verträglichkeit von Bauwerk und Nutzung zu garantieren.

Frisch aus dem Druck: Neues Bauen in Brandenburg an der Havel

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13.02.2019

In diesem Jahr feiert das Bauhaus, die berühmte Hochschule für Gestaltung, ihr 100-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass haben wir uns auf die Suche gemacht, welche Zeugnisse des Neuen Bauens sich in Brandenburg an der Havel finden – abseits von den Wirkungszentren Weimar, Dessau und Berlin. In einem Flyer haben wir einen Rundgang gestaltet, in dem die wichtigsten Bauten und Ideen der Zeit vorgestellt werden.

Falls Sie sich nun wundern: Brandenburg ist natürlich nicht Dessau. Die sogenannte weiße Moderne, die alle Geschichte und Traditionen von sich abschütteln wollte, gibt es in der Stadt nicht. Brandenburg an der Havel ist die älteste Stadt des gleichnamigen Landes — und wartet daneben mit wunderbarer Architektur der Moderne auf. Hier stehen moderne Siedlungsbauten neben mittelalterlichen Wohnhäusern, bedeutende Kirchen der Backsteingotik neben 800 Jahre später errichteten Industriegiganten des Backsteinexpressionismus. Es ist diese Mischung, die den Reiz der Stadt ausmacht. Gehen Sie mit uns auf Entdeckungstour.

Den Flyer finden Sie in der Touristeninformation der Stadt Brandenburg oder hier zum Download.

Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut

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12.02.2019

Unser Büro hat bei einer Ausschreibung des Goethe-Instituts den Zuschlag für einen Rahmenvertrag zur Erbringung von Planungs- und Überwachungsleistungen im Bereich der Tragwerksplanung für zukünftige Projekte im In- und Ausland erhalten.

Im Rahmen des Vertrages sind Leistungen zur Beurteilung der Standsicherheit von Gebäuden im Erdbebenfall nach Eurocode 8/ DIN EN 1998 sowie Beurteilungen zur zulässigen Nutzlast auf Grundlage des Eurocode 1 /DIN EN 1991-1 zu erbringen.

Eine erste Anfrage für Arbeiten am Goethe-Institut im senegalesischen Dakar wird bereits von uns bearbeitet.

Das Goethe-Institut ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die internationale kulturelle Zusammenarbeit zu pflegen und die deutsche Sprache im Ausland zu fördern. Benannt wurde der Verein nach dem deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe.

 

Schleswig: Fast oben angekommen

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23.01.2019

Seit April dieses Jahres wächst das aufwendige Gerüst am 112 Meter hohen Turm des Schleswiger Doms stetig an. Mittlerweile sind wir fast oben angekommen. Vor zwei Wochen haben wir die obere der drei Stahlträgerlagen für das Gerüst des Turmhelmes eingebaut – da ein einzelnes Gerüst zu schwer wäre, erfolgt die Einleitung der Lasten der oberen Gerüstlagen über drei Stahlträgerebenen.

Von diesem Punkt aus können die Instandsetzungsarbeiten im Bereich der Glockenstube beginnen. Vor zwei Wochen nahmen wir die Helme der westlichen Fialtürme herunter, um das darunterliegende Mauerwerk auszutauschen und zu sanieren.

Goslar: Spektakulärer Fund einer Wandmalerei

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23.01.2019

Während der Umbaumaßnahmen im Goslarer Rathaus hat sich ein spektakulärer Fund aufgetan. Im großen Sitzungszimmer musste im Vorfeld einer Mikrowellenbehandlung zur Schwammsanierung ein wandbegleitendes Holzpaneel ausgebaut werden. Zu unserer Überraschung trat dahinter eine eindrucksvoll erhaltene Ausmalung hervor, erfreulicherweise datiert durch den Schriftzug „Renovatum Anno Domini 1561“. 

Mit zahlreichen An- und Umbauten in über fünfzehn verschiedenen Bauphasen, die sich vom 13. Jahrhundert bis heute erstrecken, bildet das Goslarer Rathaus einen kompliziert ineinander verschachtelten Gebäudekomplex. Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen treten immer wieder bisher unbekannte Befunde zu Tage, die zu Behutsamkeit im Umgang mit der historischen Bausubstanz und teilweise sogar zur Umplanung drängen - Denkmalpflege par excellence.

Architekturgespräch an der BTU Cottbus

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23.01.2019

Wir möchten Sie herzlich zum 1. Architekturgespräch 2018 in der BTU Cottbus einladen, das am kommenden Donnerstag, den 18. Oktober 2018, um 16 Uhr stattfindet. Die Brandenburgische Architektenkammer hat verschiedene Architektinnen und Architekten, Hochschullehrer und Denkmalpfleger auf das Podium geladen, um die Frage „Denkmal weiterbauen?“ zu diskutieren.

„Der richtige Umgang mit Baudenkmalen bei Modernisierung, Umbau und Erweiterung bietet immer wieder Anlass zu Auseinandersetzungen. Sollen verlorene Bauteile rekonstruiert werden, während neu Hinzugefügtes sich unterordnet oder gar im historischen Gewand versteckt? Oder ist es ehrlicher den authentischen Bestand zu konservieren und diesen mit erkennbar zeitgenössischen Elementen zu ergänzen? Für beide Strategien finden sich zahlreiche Belege, wobei das Pendel je nach Zeitgeist stärker in die eine oder andere Richtung ausschlägt. Der aktuelle Trend zu Totalrekonstruktionen, wie etwa in der Potsdamer Mitte, befeuert die Diskussion zusätzlich.“

 

Begrüßung:

Christian Keller, Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer

Einführung und Moderation:

Dr. Jürgen Tietz, Kunsthistoriker und Journalist

Es diskutieren:

Dr. Hans-Joachim Krekeler, Dr. Krekeler Generalplaner, Brandenburg an der Havel
Carl Schagemann, Architekturcontor Schagemann Schulte, Potsdam
Sonja Hermann, pha° Architekten, Potsdam
Dr. Thomas Drachenberg, Landeskonservator BLDAM
Prof. Dr. Leo Schmidt, Fachgebiet Denkmalpflege, BTU Cottbus
Prof. Ludger Brands, Fachbereich Stadt | Bau | Kultur, FH Potsdam

 

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 16:00 Uhr
Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ)
der BTU Cottbus-Senftenberg
Platz der Deutschen Einheit 2
03046 Cottbus