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Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

Wiedereröffnung St.-Petri-Dom zu Schleswig

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27.10.2021

Am vergangenen Sonntag fand in Schleswig die feierliche Wiedereröffnung des St.-Petri-Doms statt. Zahlreiche Gäste lauschten dem Orgelkonzert im frischsanierten Kirchenraum. Die Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland und der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins Daniel Günter begleiteten den Festakt.

Seit 2014 stand besonders der Domturm im Fokus der Sanierungsmaßnahmen. Nun zeigt der Turm sein neues, wetterfestes Gewand: Das Ziegelmauerwerk wurde dafür in bis zu 75m Höhe restauriert und die Strebepfeiler mit Kupferblechen verkleidet. Bis zum Frühjahr kommenden Jahres werden die letzten Arbeiten an den Außenanlagen und im Turminneren fertiggestellt. Dann öffnet auch wieder die Aussichtsplattform im Turm, hoch oben über den Dächern der Stadt.

Tag des offenen Denkmals: 11. und 12. September 2021

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10.09.2021

Wir freuen uns auf den Tag des offenen Denkmals 2021!

Samstag, 11. September und Sonntag, 12. September 2021

Ab morgen laden deutschlandweit wieder zahlreiche Denkmäler zum Entdecken und Erkunden vor Ort ein. Historische Bausubstanz und ihre spannenden Geschichten endlich wieder ganz nah erleben!

Mit dem diesjährigen Motto „Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ entstand ein umfangreiches Programm, unter dem sich auch einige Büroprojekte finden. So strahlt z.B. das Sudhaus der ehemaligen Kindl-Brauerei in Neukölln von der Titelseite des Berliner Programmheftes.

Die Sanierung der historischen Anlage und ihre Überführung zur jetzigen Museumsnutzung als KINDL- Zentrum für zeitgenössische Kunst erfolgte durch das Büro von 2015 bis 2017.

Viele Projekte bieten Samstag und Sonntag Führungen an, für die eine Anmeldung erforderlich ist.

Hier geht es zum bundesweiten Programm:

https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/aktionstag/denkmale?seite=1

Das Berliner Programm findet sich hier:

https://www.berlin.de/landesdenkmalamt/veranstaltungen/tag-des-offenen-denkmals/2021/

 

Wir wünschen euch viel Spaß!

Tagung: Zukunft von Dorfkirchen / Online-Livestream

Seit Jahren schrumpft die Zahl der Kirchenmitglieder im Land Brandenburg. Vor allem kleine Gemeinden im ländlichen Raum stehen vor der Frage: Wie kann es gelingen, ihre Kirche zu erhalten? Ist es möglich, die Bauten wieder als öffentlichen Treffpunkt im Dorf zu etablieren?
Der Förderverein Baukultur Brandenburg richtet als Kooperationspartner der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz eine Tagung zu diesem Thema aus. Gesucht werden neue Denkansätze und Strategien im Umgang mit wenig genutzten Kirchen, Mitnutzungsideen, Visionen und mögliche Kooperationen.
 
Dr. Achim Krekeler steuert ebenfalls einen Vortrag zum Thema "Dorfkirchen. Möglichkeiten und Grenzen von Umnutzungen" bei. Werfen Sie einen Blick in das komplette Programm!
 
Die Veranstaltung ist ausgebucht. Es gibt jedoch die Möglichkeit, die Tagung inkl. des Workshops 4 „Verantwortungsübernahme“ ab 10.30 Uhr live über YouTube zu streamen. Den Link dazu finden Sie hier.

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10.09.2021

Seit Jahren schrumpft die Zahl der Kirchenmitglieder im Land Brandenburg. Vor allem kleine Gemeinden im ländlichen Raum stehen vor der Frage: Wie kann es gelingen, ihre Kirche zu erhalten? Ist es möglich, die Bauten wieder als öffentlichen Treffpunkt im Dorf zu etablieren? 
 
Am kommenden Freitag, den 10. September ab 10.30 Uhr, widmet sich die Tagung "Dorfkirchen. Geliebt, aber akut bedroht" dem Thema. Gesucht werden neue Denkansätze und Strategien im Umgang mit wenig genutzten Kirchen, Mitnutzungsideen, Visionen und mögliche Kooperationen.
 
Dr. Achim Krekeler steuert ebenfalls einen Vortrag zum Thema "Dorfkirchen. Möglichkeiten und Grenzen von Umnutzungen" bei. Werfen Sie einen Blick in das komplette Programm!
 
Die Veranstaltung im Gemeindezentrum St. Jacobi in Prenzlau ist ausgebucht. Es gibt jedoch die Möglichkeit, die Tagung inkl. des Workshops 4 „Verantwortungsübernahme“ ab 10.30 Uhr online live zu streamen. Den Link dazu finden Sie hier.
 
Veranstalter: Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V.
Kooperationspartner: Förderverein Baukultur Brandenburg e.V., Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, Brandenburgische Architektenkammer

BauNetz lobt die Sanierung des Audimax' der TU Braunschweig

Vor wenigen Tagen hat BauNetz die Sanierung des Audimax der TU Braunschweig mit einer "Operation am offenen Herzen" verglichen. "Anhand des Audimax lässt sich nun studieren, was auch jenseits von ultimativen Ikonen wie der Neuen Nationalgalerie mit einer verantwortungsvollen Herangehensweise gemeint sein kann. Wie in Berlin dürfte es den meisten Menschen jedenfalls schwerfallen, große Unterschiede zur ursprünglichen Gestaltung zu erkennen. Dabei wurden wesentliche Elemente wie die filigrane Doppelfassade komplett zerlegt und wieder neu aufgebaut – nun mit Isolierglas in der äußeren Schicht, um den sommerlichen Wärmeeintrag entscheidend zu reduzieren."

Herzlichen Dank an den Redakteur Stephan für dieses wunderbare Lob!

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel. 

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06.09.2021

Vor wenigen Tagen hat BauNetz die Sanierung des Audimax der TU Braunschweig mit einer "Operation am offenen Herzen" verglichen. "Anhand des Audimax lässt sich nun studieren, was auch jenseits von ultimativen Ikonen wie der Neuen Nationalgalerie mit einer verantwortungsvollen Herangehensweise gemeint sein kann. Wie in Berlin dürfte es den meisten Menschen jedenfalls schwerfallen, große Unterschiede zur ursprünglichen Gestaltung zu erkennen. Dabei wurden wesentliche Elemente wie die filigrane Doppelfassade komplett zerlegt und wieder neu aufgebaut – nun mit Isolierglas in der äußeren Schicht, um den sommerlichen Wärmeeintrag entscheidend zu reduzieren."

Herzlichen Dank an den Redakteur Stephan Becker für dieses wunderbare Lob!

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel. 

Schul-Sanierung in Hildesheim: Gymnasium Andreanum im Umfeld zum UNESCO-Weltkulturerbe

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23.07.2021

Die staatlich anerkannte Privatschule Andreanum kann auf eine über 775-jährige Geschichte zurückblicken. Zwischen den Wallanlagen und der Stadtmauer am Hagentorwall liegt der Komplex in direkter Nachbarschaft zur frühromanischen St. Michaeliskirche und dem Mariendom. Beide Bauten sind seit 1985 von der UNESCO als Weltkulturerbe gelistet.

Das Bauensemble der Schule selbst steht ebenfalls zum Teil unter Denkmalschutz. Der in Hufeisenform angelegte Oesterlen-Bau von 1960 -1962 überbaut die Stadtmauer sensibel und setzt sich aus einem 2-geschossigen Hauptgebäude und zwei über Verbindungsbrücken erschlossenen 3-geschossigen Seitenflügeln zusammen. Mit dem L-förmigen Telemannbau von 1964 bildet der Oesterlen-Bau ein denkmalgeschütztes Ensemble westdeutscher Nachkriegsmoderne. Trotz einzelner, nachträglicher Anbauten blieben beide Bauten in ihrem bauzeitlichen Erscheinungsbild weitgehend erhalten.

Unser Büro wird die Gebäude nun unter denkmalpflegerischen Grundsätzen sanieren. Zahlreiche Untersuchungen gehen der energetischen Ertüchtigung voraus, da sich aus der unmittelbaren Nähe zum Weltkulturerbe besondere Schutzanforderungen an die Baumaßnahmen ergeben.

Sanierung Gartendenkmal Marienhain und Villa Bolle mit Weinhaus

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23.07.2021

Wir freuen uns über den Zuschlag zur Sanierung der denkmalgeschützten Villa Bolle mit ihren Nebengebäuden und dem angrenzenden Gartendenkmal.

Das Bauensemble ist seit 1995 als "Marienhain & Gutshof Bolle und Villa Bolle mit Weinhaus" als Denkmal gelistet und Teil einer weitläufigen Gesamtanlage. Der repräsentative Sommerwohnsitz mit Ziergarten des Berliner Unternehmers Carl Bolle entstand um 1890 auf dem Gelände seines Gutsbetriebs am Ufer der Dahme.

Neben dem Meiereibetrieb wurden hier großflächig Streuobst und verschiedene Beeren zur Mus- und Saftgewinnung angebaut. In der DDR nutzte das Institut für Zierpflanzenbau der Humboldt Universität zu Berlin das Gärtnereigelände. Seit etwa 20 Jahren liegt das Gelände nun brach; die Villa fiel vor Jahren einem Brand zum Opfer.

Auf dem weitläufigen Baugrundstück entstehen ab kommenden November mehr als 1.100 neue Wohnungen und verschiedene Grünflächen und Parkanlagen. Gleichzeitig beginnt die denkmalgerechte Sanierung der Villa Bolle mit dazugehörigem Villengarten, den restlichen Bestandsbauten und der 1.000 Meter langen, historischen Einfriedungsmauer.

Toreinfahrt zum Marienhain, Mitte 20. Jhdt., Foto: Parkpflegewerk Marienhain, 1. Hist. Dokumentation

Sanierung der Rennbahn Hoppegarten steht in den Startlöchern

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03.08.2021

Die Planung zur Instandsetzung und Erweiterung der traditionsreichen Pferde- und Galopprennbahn am Berliner Stadtrand beginnt.

Seit 151 Jahren ist die denkmalgeschützte Anlage in Dahlwitz-Hoppegarten in Betrieb und bis heute zieht es regelmäßig Scharen von wettfreudigen Zuschauern zu den Pferderennen. Als „Denkmal nationaler Bedeutung“ steht neben einer tragfähigen Nutzung der historischen Gesamtanlage der Erhalt der vielen Einzeldenkmale im Fokus von Besitzer und Denkmalamt.

Für eine zukünftige, denkmalgerechte und vielseitige Nutzbarkeit planen wir die Tribünen, Gebäude und umliegenden Freianlagen brand- und sicherheitsschutztechnisch zu modernisieren. Außerdem entstehen ein neues Restaurant und weitere gastronomische Anlaufpunkte auf dem historischen Gelände.

Wir freuen uns auf die umfangreiche Aufgabe!

Foto: Rennbahn Hoppegarten GmbH & Co. KG

Deichtorhallen, Hamburg: Umbau beginnt ab August

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29.06.2021

Im August 2021 beginnt der Umbau des Hauses der Photographie der Deichtorhallen Hamburg, geplant und realisiert durch unser Büro. Dabei werden nicht nur Schäden an dem mehr als 100 Jahre alten Baudenkmal behoben, sondern zugleich wird das Ausstellungshaus auch auf internationalem Niveau modernisiert und in der Nutzung erweitert. So entstehen zusätzliche Ausstellungs- und Depotflächen für die Präsentation der Sammlung von F. C. Gundlach, Büroflächen, Besprechungsräume und Räume für die kulturelle Bildung. Die besondere Herausforderung der Planung liegt darin, im Inneren eine elegante Symbiose zwischen zeitgenössischer Ausstellungsarchitektur und der markanten historischen Hülle der ehemaligen Markthalle zu schaffen. Zudem soll die südliche Halle der Deichtorhallen mit ihrer Buchhandlung und der Gastronomie besser in den Stadtraum geöffnet werden.

Die Deichtorhallen sind ein bedeutendes Industriedenkmal der Stadt Hamburg, das sich seit 1989 als Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst und Fotografie etabliert hat. Zwischen 1911 und 1914 bekam die wirtschaftlich rasant wachsende Hansestadt mit den Deichtorhallen ein neues Ensemble aus zwei großflächigen Markthallen mit weitreichenden Kelleranlagen, günstig gelegen in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes und des Oberhafens. Ihre weitspannende, offen präsentierte Eisenkonstruktion und die großflächigen Verglasungen sind ein selbstbewusstes Zeugnis fortschrittlicher Ingenieurskunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Hier geht es zu den aktuellen Ausstellungen.

St. Marien, Prenzlau: Tag der Architektur am 26. Juni 2021

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22.06.2021

Am letzten Sonntag im Juni öffnen sich am bundesweiten Tag der Architektur die Türen und Tore ausgewählter Gebäude und Freianlagen. Wir sind an diesem Tag mit dabei und führen gemeinsam mit der Bauherrin Architekturinteressierte durch die St. Marienkirche in Prenzlau.
In einer Rekordzeit von nur 20 Monaten gelang es mit Hilfe historischer Handwerkstechniken und moderner Technik die neuen Gewölbe der St. Marienkirche fertigzustellen. Etwa 120.000 Backsteine wölben sich zu einem neuen Kirchendach, das insgesamt ca. 2.000 Quadratmeter groß ist.

Führungen in kleinen Gruppen finden am 27 Juni 2021 zwischen 13 und 18 Uhr statt. Der Treffpunkt ist am Eingang der Kirche. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weiterführende Informationen zu allen teilnehmenden Projekten im Land Brandenburg finden Sie hier.

Schloss Babelsberg: Kurzfilm

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21.06.2021

Vergangenen Mittwoch machte das Schloss Babelsberg den Auftakt der diesjährigen  "Ortsgespräche", die jedes Jahr ausgewählte Denkmalprojekte im Land Brandenburg vorstellen. In diesem Jahr fand die Veranstaltungsreihe pandemiebedingt erstmals online statt - und war komplett ausgebucht. Um die Atmosphäre des besonderen Ortes auch im digitalen Raum nachzuspüren, haben wir zusammen mit dem Filmemacher Falco Seliger einen kurzen Film zum Projekt gedreht. Zudem wird sich der Podcast Denkmalzeit demnächst in einer Folge dem Babelsberger Ortsgepräch widmen. 

Schauen Sie sich den Kurzfilm hier an!

Die Ortsgespräche sind ein gemeinsames Projekt des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums, der Brandenburgischen Architektenkammer, der Brandenburgischen Ingenieurkammer und des Verbandes Beratender Ingenieure Berlin-Brandenburg. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sowie des Fördervereins Baukultur Brandenburg.