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Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

Schloss Finsterwalde: Denkmalpflegepreis

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18.02.2019

Die Stadt Finsterwalde hat für die denkmalgerechte Sanierung und Umnutzung ihres Schlosses den Preis für Denkmalpflege 2018 des Landkreises Elbe-Elster erhalten. In der Begründung wird insbesondere der gelungene Spagat gelobt, „die überkommene historische Bausubstanz sensibel und nach denkmalpflegerischen Grundsätzen zu behandeln und dennoch mit den Anforderungen an eine moderne Verwaltung in Einklang zu bringen.“

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung des Schlosses, dessen Sanierung unser Büro über 14 Jahre hinweg als Generalplaner begleitet hat. Das Schloss Finsterwalde ist ein gelungenes Beispiel, um zu zeigen, wie sich eine mittelgroße Stadt in der Niederlausitz zum Erhalt ihres Schlosses bekennt und bereit ist, über mehr als zehn Jahre hinweg in einen intensiven Austausch mit den Architekten und Denkmalpflegern zu treten, um die Verträglichkeit von Bauwerk und Nutzung zu garantieren.

Frisch aus dem Druck: Neues Bauen in Brandenburg an der Havel

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13.02.2019

In diesem Jahr feiert das Bauhaus, die berühmte Hochschule für Gestaltung, ihr 100-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass haben wir uns auf die Suche gemacht, welche Zeugnisse des Neuen Bauens sich in Brandenburg an der Havel finden – abseits von den Wirkungszentren Weimar, Dessau und Berlin. In einem Flyer haben wir einen Rundgang gestaltet, in dem die wichtigsten Bauten und Ideen der Zeit vorgestellt werden.

Falls Sie sich nun wundern: Brandenburg ist natürlich nicht Dessau. Die sogenannte weiße Moderne, die alle Geschichte und Traditionen von sich abschütteln wollte, gibt es in der Stadt nicht. Brandenburg an der Havel ist die älteste Stadt des gleichnamigen Landes — und wartet daneben mit wunderbarer Architektur der Moderne auf. Hier stehen moderne Siedlungsbauten neben mittelalterlichen Wohnhäusern, bedeutende Kirchen der Backsteingotik neben 800 Jahre später errichteten Industriegiganten des Backsteinexpressionismus. Es ist diese Mischung, die den Reiz der Stadt ausmacht. Gehen Sie mit uns auf Entdeckungstour.

Den Flyer finden Sie in der Touristeninformation der Stadt Brandenburg oder hier zum Download.

Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut

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12.02.2019

Unser Büro hat bei einer Ausschreibung des Goethe-Instituts den Zuschlag für einen Rahmenvertrag zur Erbringung von Planungs- und Überwachungsleistungen im Bereich der Tragwerksplanung für zukünftige Projekte im In- und Ausland erhalten.

Im Rahmen des Vertrages sind Leistungen zur Beurteilung der Standsicherheit von Gebäuden im Erdbebenfall nach Eurocode 8/ DIN EN 1998 sowie Beurteilungen zur zulässigen Nutzlast auf Grundlage des Eurocode 1 /DIN EN 1991-1 zu erbringen.

Eine erste Anfrage für Arbeiten am Goethe-Institut im senegalesischen Dakar wird bereits von uns bearbeitet.

Das Goethe-Institut ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die internationale kulturelle Zusammenarbeit zu pflegen und die deutsche Sprache im Ausland zu fördern. Benannt wurde der Verein nach dem deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe.

 

Schleswig: Fast oben angekommen

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23.01.2019

Seit April dieses Jahres wächst das aufwendige Gerüst am 112 Meter hohen Turm des Schleswiger Doms stetig an. Mittlerweile sind wir fast oben angekommen. Vor zwei Wochen haben wir die obere der drei Stahlträgerlagen für das Gerüst des Turmhelmes eingebaut – da ein einzelnes Gerüst zu schwer wäre, erfolgt die Einleitung der Lasten der oberen Gerüstlagen über drei Stahlträgerebenen.

Von diesem Punkt aus können die Instandsetzungsarbeiten im Bereich der Glockenstube beginnen. Vor zwei Wochen nahmen wir die Helme der westlichen Fialtürme herunter, um das darunterliegende Mauerwerk auszutauschen und zu sanieren.

Goslar: Spektakulärer Fund einer Wandmalerei

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23.01.2019

Während der Umbaumaßnahmen im Goslarer Rathaus hat sich ein spektakulärer Fund aufgetan. Im großen Sitzungszimmer musste im Vorfeld einer Mikrowellenbehandlung zur Schwammsanierung ein wandbegleitendes Holzpaneel ausgebaut werden. Zu unserer Überraschung trat dahinter eine eindrucksvoll erhaltene Ausmalung hervor, erfreulicherweise datiert durch den Schriftzug „Renovatum Anno Domini 1561“. 

Mit zahlreichen An- und Umbauten in über fünfzehn verschiedenen Bauphasen, die sich vom 13. Jahrhundert bis heute erstrecken, bildet das Goslarer Rathaus einen kompliziert ineinander verschachtelten Gebäudekomplex. Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen treten immer wieder bisher unbekannte Befunde zu Tage, die zu Behutsamkeit im Umgang mit der historischen Bausubstanz und teilweise sogar zur Umplanung drängen - Denkmalpflege par excellence.

Architekturgespräch an der BTU Cottbus

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23.01.2019

Wir möchten Sie herzlich zum 1. Architekturgespräch 2018 in der BTU Cottbus einladen, das am kommenden Donnerstag, den 18. Oktober 2018, um 16 Uhr stattfindet. Die Brandenburgische Architektenkammer hat verschiedene Architektinnen und Architekten, Hochschullehrer und Denkmalpfleger auf das Podium geladen, um die Frage „Denkmal weiterbauen?“ zu diskutieren.

„Der richtige Umgang mit Baudenkmalen bei Modernisierung, Umbau und Erweiterung bietet immer wieder Anlass zu Auseinandersetzungen. Sollen verlorene Bauteile rekonstruiert werden, während neu Hinzugefügtes sich unterordnet oder gar im historischen Gewand versteckt? Oder ist es ehrlicher den authentischen Bestand zu konservieren und diesen mit erkennbar zeitgenössischen Elementen zu ergänzen? Für beide Strategien finden sich zahlreiche Belege, wobei das Pendel je nach Zeitgeist stärker in die eine oder andere Richtung ausschlägt. Der aktuelle Trend zu Totalrekonstruktionen, wie etwa in der Potsdamer Mitte, befeuert die Diskussion zusätzlich.“

 

Begrüßung:

Christian Keller, Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer

Einführung und Moderation:

Dr. Jürgen Tietz, Kunsthistoriker und Journalist

Es diskutieren:

Dr. Hans-Joachim Krekeler, Dr. Krekeler Generalplaner, Brandenburg an der Havel
Carl Schagemann, Architekturcontor Schagemann Schulte, Potsdam
Sonja Hermann, pha° Architekten, Potsdam
Dr. Thomas Drachenberg, Landeskonservator BLDAM
Prof. Dr. Leo Schmidt, Fachgebiet Denkmalpflege, BTU Cottbus
Prof. Ludger Brands, Fachbereich Stadt | Bau | Kultur, FH Potsdam

 

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 16:00 Uhr
Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ)
der BTU Cottbus-Senftenberg
Platz der Deutschen Einheit 2
03046 Cottbus

 

Berlin: Ein nächster Schritt in der Zionskirche

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23.01.2019

Wir freuen uns, dass es bei der Instandsetzung der Berliner Zionskirche bald einen weiteren großen Schritt vorangeht – und, dass wir erneut am Erhalt dieses bedeutenden Baudenkmals mitwirken können. Nach den zwischen 2009 und 2013 erfolgten Baumaßnahmen wurden wir beauftragt, die behutsame Restaurierung des Kirchenraumes zu planen.

Das Projekt KlangRaumZion, das von der Evangelischen Kirchengemeinde am Weinberg und dem Förderverein Zionskirche e.V. initiiert wurde, zielt auf einen Neubau einer Orgel des 21. Jahrhunderts ab. Die ursprüngliche Orgel wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Auch die Restaurierung des Kirchraums ist Teil des Projekts. Der Architekt August Orth hatte sich einst intensiv mit der Erforschung der Raumakustik beschäftigt, um durch Resonanzen und Nachhall eine spirituelle Erfahrung auf akustischer Ebene zu stiften.

Für weitere Informationen, klicken Sie hier.

Transsylvanien: Notrettung von Kirchenburgen

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23.01.2019

Nach Rumänien zieht es unser Büro immer wieder: Vom 10. bis zum 14. September wurden Dr. Achim Krekeler und Peter Krämer von der Stiftung Kirchenburgen empfangen, um die ersten Ergebnisse der Bauzustandsuntersuchungen an zwanzig bedrohten Kirchenburgen strategisch und konzeptionell weiterzudenken. Im Rahmen der Reise haben sie zudem drei Kirchenburgen in Hamba/Hahnbach, in Felmer/Felmern und in Șoarș/Scharosch besucht.

Die 160 Kirchenburgen in Transsylvanien sind in ihrer vom 12. bis ins 16. Jahrhundert reichenden, baulichen Vielfalt und in ihrer topographischen Dichte einzigartig, sieben von ihnen wurden zum Unesco-Welterbe erklärt. Seit den Auswanderungswellen der Siebenbürger Sachsen nach Deutschland ab 1970 drohen jedoch zahlreichen bedeutsamen Bauten der deutschen Minderheit Leerstand und Verfall: 2016 kam es bereits zum Einsturz zweier Kirchenburgen (Roadeș/Radeln, Rotbav/Rothbach).

In einem rumänisch-deutschen Gemeinschaftsprogramm haben sich die Stiftung Kirchenburgen, die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder, der Siebenbürgisch-Sächsische Kulturrat und das Landeskonsortium der Evangelischen Kirche Rumänien zusammengetan, um ein Programm zur Notsicherung der Kirchenburgen zu entwickeln. Wir freuen uns sehr, nach der Vorbereitung einer Generalsanierung der Stadtpfarrkirche in Sibiu/Hermannstadt und der Generalsanierung der Residenz des deutschen Botschafters in Bukarest wieder in Rumänien tätig zu werden.

Lesen Sie hier den Reisebericht der Stiftung Kirchenburgen.

 

Neue Publikation: Denkmalpflegepreis

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23.01.2019

Pünktlich zum diesjährigen Europäischen Kulturerbejahr Sharing Heritage begeht auch der Brandenburgische Denkmalpflegepreis ein großes Jubiläum. Seit 25 Jahren wird der Preis jährlich verliehen, um bürgerschaftliches Engagement für den Erhalt von historischem Kulturerbe von Privatpersonen, Initiativen oder Vereinen zu ehren. Anlässlich des Jubiläums ist im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg noch bis zum 20. Januar 2019 die Ausstellung „Ausgezeichnet! Baukultur und Archäologie. 25 Jahre Brandenburgischer Denkmalpflegepreis 1992-2017“ zu sehen.

Im Rahmen der Ausstellung ist ein fast 250-seitiger Katalog erschienen, der einen Blick auf die Baukultur im Land Brandenburg wirft und 30 ausgewählte Preisträgerinnen und Preisträger vorstellt. Wir freuen uns sehr, dass Dr. Achim Krekeler neben dem Landeskonservatoren Thomas Drachenberg, dem Architekturkritiker Jürgen Tietz und dem Landesarchäologen Franz Schopper einen Fachbeitrag zu dem Katalog beisteuern konnte. Unter dem Titel „Bewahren und Gestalten. Nach- und Umnutzungen von Denkmalen im Land Brandenburg“ widmet er sich der schwierigen Frage, „wie ein historisches Gebäude möglichst substanzschonend und denkmalgerecht erhalten und zugleich einer heutigen Nutzung optimal dienen kann. […] Es ist die Aufgabe der Architekten, mit der Vielfalt historischer Spuren respektvoll umzugehen und so die oft komplexen Gefüge der Baugeschichte von Denkmalen zu bewahren und in die neue Gestaltung mit einzubeziehen – etwa durch entschieden gesetzte Kontraste moderner und bauzeitlicher Elemente.“

Eine Übersicht über alle 143 Preisträgerinnen und Preisträger der vergangen 25 Jahre finden Sie hier.

Kassel: Richtfest auf der Löwenburg

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23.01.2019

Auf der Löwenburg ist ein erstes Etappenziel erreicht: Vergangenen Mittwoch wurde auf dem Bergfried Richtfest gefeiert. Von dem Hauptturm der im späten 18. Jahrhundert errichteten, künstlichen Burgruine aus kann der Blick nun wieder über den Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe schweifen: Zusammen mit dem ebenfalls durch unser Büro sanierten Herkules, den Wasserspielen und dem Schloss Wilhelmshöhe wurde die gesamte Parkanlage 2013 zum Unesco-Welterbe erklärt. 

Ziel der 2015 begonnenen Gesamtsanierung ist die detailgenaue Wiederherstellung der Fassaden und Innenräume der Löwenburg, wobei die Gestaltung in ein umfassendes Museumskonzept eingebettet ist.