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Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

Schul-Sanierung in Hildesheim: Gymnasium Andreanum im Umfeld zum UNESCO-Weltkulturerbe

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23.07.2021

Die staatlich anerkannte Privatschule Andreanum kann auf eine über 775-jährige Geschichte zurückblicken. Zwischen den Wallanlagen und der Stadtmauer am Hagentorwall liegt der Komplex in direkter Nachbarschaft zur frühromanischen St. Michaeliskirche und dem Mariendom. Beide Bauten sind seit 1985 von der UNESCO als Weltkulturerbe gelistet.

Das Bauensemble der Schule selbst steht ebenfalls zum Teil unter Denkmalschutz. Der in Hufeisenform angelegte Oesterlen-Bau von 1960 -1962 überbaut die Stadtmauer sensibel und setzt sich aus einem 2-geschossigen Hauptgebäude und zwei über Verbindungsbrücken erschlossenen 3-geschossigen Seitenflügeln zusammen. Mit dem L-förmigen Telemannbau von 1964 bildet der Oesterlen-Bau ein denkmalgeschütztes Ensemble westdeutscher Nachkriegsmoderne. Trotz einzelner, nachträglicher Anbauten blieben beide Bauten in ihrem bauzeitlichen Erscheinungsbild weitgehend erhalten.

Unser Büro wird die Gebäude nun unter denkmalpflegerischen Grundsätzen sanieren. Zahlreiche Untersuchungen gehen der energetischen Ertüchtigung voraus, da sich aus der unmittelbaren Nähe zum Weltkulturerbe besondere Schutzanforderungen an die Baumaßnahmen ergeben.

Sanierung Gartendenkmal Marienhain und Villa Bolle mit Weinhaus

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23.07.2021

Wir freuen uns über den Zuschlag zur Sanierung der denkmalgeschützten Villa Bolle mit ihrenNebengebäuden und dem angrenzenden Gartendenkmal Villa Bolle.

Das Bauensemble ist seit 1995 als "Marienhain & Gutshof Bolle und Villa Bolle mit Weinhaus" als Denkmal gelistet und Teil einer weitläufigen Gesamtanlage. Der repräsentative Sommerwohnsitz mit Ziergarten des Berliner Unternehmers Carl Bolle entstand um 1890 auf dem Gelände seines Gutsbetriebs am Ufer der Dahme.

Neben dem Meiereibetrieb wurden hier großflächig Streuobst und verschiedene Beeren zur Mus- und Saftgewinnung angebaut. In der DDR nutzte das Institut für Zierpflanzenbau der Humboldt Universität zu Berlin das Gärtnereigelände. Seit etwa 20 Jahren liegt das Gelände nun brach; die Villa fiel vor Jahren einem Brand zum Opfer.

Auf dem weitläufigen Baugrundstück entstehen ab kommenden November mehr als 1.100 neue Wohnungen und verschiedene Grünflächen und Parkanlagen. Gleichzeitig beginnt die denkmalgerechte Sanierung der Villa Bolle mit dazugehörigem Villengarten, den restlichen Bestandsbauten und der 1.000 Meter langen, historischen Einfriedungsmauer.

Toreinfahrt zum Marienhain, Mitte 20. Jhdt., Foto: Parkpflegewerk Marienhain, 1. Hist. Dokumentation

Sanierung der Rennbahn Hoppegarten steht in den Starlöchern

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19.07.2021

Die Planung zur Instandsetzung und Erweiterung der traditionsreichen Pferde- und Galopprennbahn am Berliner Stadtrand beginnt.

Seit 151 Jahren ist die denkmalgeschützte Anlage in Dahlwitz-Hoppegarten in Betrieb und bis heute zieht es regelmäßig Scharen von wettfreudigen Zuschauern zu den Pferderennen. Als „Denkmal nationaler Bedeutung“ steht neben einer tragfähigen Nutzung der historischen Gesamtanlage der Erhalt der vielen Einzeldenkmale im Fokus von Besitzer und Denkmalamt.

Für eine zukünftige, denkmalgerechte und vielseitige Nutzbarkeit planen wir die Tribünen, Gebäude und umliegenden Freianlagen brand- und sicherheitsschutztechnisch zu modernisieren. Außerdem entstehen ein neues Restaurant und weitere gastronomische Anlaufpunkte auf dem historischen Gelände.

Wir freuen uns auf die umfangreiche Aufgabe!

Foto: Rennbahn Hoppegarten GmbH & Co. KG

Deichtorhallen, Hamburg: Umbau beginnt ab August

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29.06.2021

Im August 2021 beginnt der Umbau des Hauses der Photographie der Deichtorhallen Hamburg, geplant und realisiert durch unser Büro. Dabei werden nicht nur Schäden an dem mehr als 100 Jahre alten Baudenkmal behoben, sondern zugleich wird das Ausstellungshaus auch auf internationalem Niveau modernisiert und in der Nutzung erweitert. So entstehen zusätzliche Ausstellungs- und Depotflächen für die Präsentation der Sammlung von F. C. Gundlach, Büroflächen, Besprechungsräume und Räume für die kulturelle Bildung. Die besondere Herausforderung der Planung liegt darin, im Inneren eine elegante Symbiose zwischen zeitgenössischer Ausstellungsarchitektur und der markanten historischen Hülle der ehemaligen Markthalle zu schaffen. Zudem soll die südliche Halle der Deichtorhallen mit ihrer Buchhandlung und der Gastronomie besser in den Stadtraum geöffnet werden.

Die Deichtorhallen sind ein bedeutendes Industriedenkmal der Stadt Hamburg, das sich seit 1989 als Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst und Fotografie etabliert hat. Zwischen 1911 und 1914 bekam die wirtschaftlich rasant wachsende Hansestadt mit den Deichtorhallen ein neues Ensemble aus zwei großflächigen Markthallen mit weitreichenden Kelleranlagen, günstig gelegen in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes und des Oberhafens. Ihre weitspannende, offen präsentierte Eisenkonstruktion und die großflächigen Verglasungen sind ein selbstbewusstes Zeugnis fortschrittlicher Ingenieurskunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Hier geht es zu den aktuellen Ausstellungen.

St. Marien, Prenzlau: Tag der Architektur am 26. Juni 2021

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22.06.2021

Am letzten Sonntag im Juni öffnen sich am bundesweiten Tag der Architektur die Türen und Tore ausgewählter Gebäude und Freianlagen. Wir sind an diesem Tag mit dabei und führen gemeinsam mit der Bauherrin Architekturinteressierte durch die St. Marienkirche in Prenzlau.
In einer Rekordzeit von nur 20 Monaten gelang es mit Hilfe historischer Handwerkstechniken und moderner Technik die neuen Gewölbe der St. Marienkirche fertigzustellen. Etwa 120.000 Backsteine wölben sich zu einem neuen Kirchendach, das insgesamt ca. 2.000 Quadratmeter groß ist.

Führungen in kleinen Gruppen finden am 27 Juni 2021 zwischen 13 und 18 Uhr statt. Der Treffpunkt ist am Eingang der Kirche. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weiterführende Informationen zu allen teilnehmenden Projekten im Land Brandenburg finden Sie hier.

Schloss Babelsberg: Kurzfilm

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21.06.2021

Vergangenen Mittwoch machte das Schloss Babelsberg den Auftakt der diesjährigen  "Ortsgespräche", die jedes Jahr ausgewählte Denkmalprojekte im Land Brandenburg vorstellen. In diesem Jahr fand die Veranstaltungsreihe pandemiebedingt erstmals online statt - und war komplett ausgebucht. Um die Atmosphäre des besonderen Ortes auch im digitalen Raum nachzuspüren, haben wir zusammen mit dem Filmemacher Falco Seliger einen kurzen Film zum Projekt gedreht. Zudem wird sich der Podcast Denkmalzeit demnächst in einer Folge dem Babelsberger Ortsgepräch widmen. 

Schauen Sie sich den Kurzfilm hier an!

Die Ortsgespräche sind ein gemeinsames Projekt des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums, der Brandenburgischen Architektenkammer, der Brandenburgischen Ingenieurkammer und des Verbandes Beratender Ingenieure Berlin-Brandenburg. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sowie des Fördervereins Baukultur Brandenburg.

Artikel in der Bauwelt: Audimax, TU Braunschweig

In ihrer aktuellen Ausgabe berichtet die Bauwelt von der Sanierung des Audimax der TU Braunschweig. Wir freuen uns über das Lob des Redakteurs Benedikt Crone, demzufolge "eine Sanierung gelungen [ist], die das Gebäude wieder als einen hellen und offenen Hochschulbau erscheinen lässt, einem Werk der Nachkriegsmoderne ebenso angemessen wie einem Audimax der Gegenwart."

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel. 

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02.06.2021

In ihrer aktuellen Ausgabe berichtet die Bauwelt von der Sanierung des Audimax der TU Braunschweig. Wir freuen uns sehr über das Lob des Redakteurs Benedikt Crone, demzufolge "eine Sanierung gelungen [ist], die das Gebäude wieder als einen hellen und offenen Hochschulbau erscheinen lässt, einem Werk der Nachkriegsmoderne ebenso angemessen wie einem Audimax der Gegenwart."

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel. 

Schloss Babelsberg: Film und Online-Ortsgespräch, 16. Juni 2021

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06.05.2021

Jedes Jahr stellt die Veranstaltungsreihe "Ortsgespräche" vier verschiedene Denkmalprojekte im Land Brandenburg vor - mal auf der Baustelle, mal nach einer Sanierung, immer aber vor Ort und im Gespräch mit den Projektbeteiligten. Nachdem die Veranstaltungsreihe im letzten Jahr pandemiebedingt verschoben werden musste, macht das Schloss Babelsberg am 16. Juni 2021 ab 16 Uhr den Auftakt für ein erstes digitales Ortsgespräch. Weil ein Ortsgespräch jedoch ohne Ort nichts ist, haben wir uns kurzerhand entschlossen, zusammen mit dem Filmemacher Falco Seliger einen kurzen Film zu drehen. Anfang dieser Woche begannen die Dreharbeiten, der fertige Film wird während des Ortsgesprächs zu sehen sein. 

Als Sommerresidenz für Kaiser Wilhelm I. und Kaiserin Augusta wurde das Schloss Babelsberg zwischen 1833 und 1849 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel, Ludwig Persius und Johann Heinrich Strack errichtet. Erster Teil einer geplanten Gesamtsanierung war die Hüllensanierung, die unser Büro von 2009 bis 2015 geplant und durchgeführt hat. Die markante ziegelsichtige Fassade wurde durch Laserreinigung substanzschonend gereinigt, wodurch Alterungs- und Nutzungsspuren erhalten werden konnten. Auch die Schlossterrassen und die vielfältigen Wasserspiele im Park Babelsberg wurden saniert und sind nun nach rund 100 Jahren wieder erlebbar. Derzeit wird die Konzeption für die Sanierung der Innenräume entwickelt.

Die Anmeldung erfolgt über die Brandenburgische Ingenieurkammer.

Die Ortsgespräche sind ein gemeinsames Projekt des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums, der Brandenburgischen Architektenkammer, der Brandenburgischen Ingenieurkammer und des Verbandes Beratender Ingenieure Berlin-Brandenburg. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sowie des Fördervereins Baukultur Brandenburg.

Audimax, TU Braunschweig: Mitschnitt Online-Workshop

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15.04.2021

Anlässlich der fertiggestellten Sanierung des Audimax der TU Braunschweig fand am 11. Februar der Online-Workshop "Das Audimax. Erhaltung und Revitalisierung" statt. Olaf Gisbertz und Sebastian Hoyer (beide DFG-Netzwerk Bauforschung Jüngere Baubestände) diskutierten mit unserem Projektleiter Markus Loschinsky und Berthold Burkhardt (TU Braunschweig / ICOMOS) Strategien zur Sanierung dieses Leitbaus der Nachkriegsmoderne.

Der Mitschnitt des Workshops ist nun auch online verfügbar.

Die Veranstaltung ist der III. Workshop des DFG Netzwerks Bauforschung Jüngere Baubestände in Kooperation mit dem Institut für Bauwerkserhaltung und Tragwerk der TU Braunschweig (IB) und dem interdisziplinären Lehrformat “Bauen im Bestand – Theorie und Praxis, WS 2020/21.

Baustart in Madrid. Trotz Pandemie im Zeitplan

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12.04.2021

Mitte März haben die Bauarbeiten zur Sanierung der Residenz des Deutschen Botschafters in Madrid begonnen. Im letzten Jahr haben wir es gemeinsam mit unserem Partner vor Ort Sulitze Muños Arquitectos geschafft, im Pandemie-Hotspot Madrid eine Baugenehmigung zu erreichen und das ganze Projekt trotz der Pandemie im Zeitplan zu halten. Mittlerweile waren auch die Vergaben erfolgreich und der Baustart ist erfolgt.

Die Deutsche Botschaft Madrid wurde zwischen 1964 und 1966 nach Entwürfen des Architekten Alexander Freiherr von Branca erbaut. Das denkmalgeschützte Residenzgebäude wird saniert und dabei an die geltenden Normen und Richtlinien angepasst. Mehr zur Sanierung finden Sie hier.