Kindl Zentrum für Zeitgenössische Kunst

Kindl Zentrum für zeitgenössische Kunst, Berlin

Sanierung und Umnutzung der ehemaligen Kindl-Brauerei

Bauherr: privat

Projektzeitraum: 2015-2017

Baukosten: 10,5 Mio. €

Status: Einzeldenkmal

Geschichte

Die Kindl-Brauerei in Neukölln und das dazugehörige Sudhaus wurden zwischen 1926 und 1930 in rotem Backstein erbaut. Das Ensemble wurde nach den Plänen der Architekten Hans Claus und Richard Schepke für die Kindl-Brauerei AG realisiert. Auf dem Areal befinden sich neben einem siebengeschossigem Turm, ein 20 Meter hohes Kesselhaus, ein dreigeschossiges Maschinenhaus und ein mit sechs Kupferpfannen ausgestattetes Sudhaus. Bis zur Schließung im Jahre 2005 wurde hier Bier gebraut. Seither wird das Areal für Veranstaltungen genutzt, auch befindet sich hier noch die Privatbrauerei am Rollberg.

Planungsaufgabe
  • Objektplanung
  • A+S-Planung
  • SiGeko
Bauaufgabe
  • Umbau, Sanierung und Erweiterung eines Einzeldenkmals für die Umnutzung
    zu einem Zentrum für Zeitgenössische Kunst
  • Neubau des Haupttreppenhauses in Sichtbeton als repräsentative Erschließung
  • Bauen bei laufendem Betrieb unter Berücksichtigung der Anforderungen aus der Produktion und dem Ausschankbereich der im Gebäude befindlichen Rollbergbrauerei
  • Fassadensanierung Klinkermauerwerk
  • Betoninstandsetzung an Decken
  • Brandschutzertüchtigung der Tragkonstruktion
  • Reparatur und Austausch der vorhandenen Stahlsteindecken
  • Innenausbau und umfangreiche Implementierung von haustechnischen Anlagen für den Betrieb als Ausstellungsfläche für zeitgenössische Kunst
  • Einbau einer Vollküche für den Betrieb eines Cafés im ehemaligen Sudhaus

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