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Deutsche Botschaft Madrid, Spanien

Deutsche Botschaft Madrid, Spanien - Sanierung der Residenz

Sanierung der Residenz

Bauherr: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Projektzeitraum: ab 2018

Baukosten: 5 Mio. EUR

Status: Einzeldenkmal

Geschichte

Die Deutsche Botschaft Madrid wurde zwischen 1964 und 1966 nach Entwürfen des Architekten Alexander Freiherr von Branca erbaut, der sich zuvor mit der Neuen Pinakothek in München und verschiedenen Kirchenbauten einen Namen gemacht hatte. Das in schlichten kubischen Formen ausgeführte Ensemble besteht aus zwei durch einen Zwischenhof getrennten Gebäuden, in denen die Kanzlei und die Residenz untergebracht sind.

In gestalterischer Hinsicht ist der Bau durch ein Spiel mit verschiedenen, zumeist natürlichen Baumaterialien geprägt, die im Kontrast zur klaren Gliederung der Baumassen stehen: Das Gebäude ist mit einer materialsichtigen Granitfassade verkleidet, die durch rhythmisch geschichtete Granitplatten aufgelockert wird. Das gläserne Portal mit kupferner Eingangstür in der Gebäudemitte ist leicht zurückgesetzt, wird durch ein weit hervorkragendes Vordach mit hölzerner Untersicht betont.

Auch in den Innenräumen sind die Materialien – weißlicher Marmorboden, hellgrauer Granit an den Wänden, hölzerne Decken – gestaltgebend verwendet. Das Raumprogramm umfasst einen etwa 25 Meter langen Empfangssaal, ein Speisezimmer, eine Bibliothek, ein Musikzimmer, die private Wohnung des Botschafters Gästezimmer sowie verschiedene dienende Räume.

Projektbeschreibung

Das denkmalgeschützte Residenzgebäude wird saniert und dabei an die geltenden Normen und Richtlinien angepasst. Eine besondere Herausforderung stellen dabei die schlanken Stahlfenster dar, die durch Nachbauten unter Einhaltung der Anforderung an die Sicherheitsrichtlinien Ausland, Wärmeschutz und Schallschutz ersetzt werden.

Die Funktionalität des Gebäudes wird zum einen durch die Erneuerung der gesamten Gebäudetechnik erhöht. Zum anderen werden in den untergeordneten Bereichen die Grundrisse optimiert. Im Erdgeschoss der Residenz wird ein ehemaliges Gästeapartment zu einem Konferenzraum umgebaut.

Planungsaufgabe
  • Generalplanung
  • Objektplanung
  • TGA-Planung
  • Tragwerksplanung
  • Freianlagenplanung
  • Bauphysik und Bauakustik
Bauaufgabe
  • Realisierung von Barrierefreiheit
  • Verbesserung des baulichen Brandschutzes
  • Schaffung eines neuen Konferenzraumes im Erdgeschoss
  • Grundrissoptimierungen in den Nebenflächen
  • Erneuerung der Stahlfenster gemäß SRA
  • Erneuerung der gesamten Gebäudetechnik
  • Erneuerung und Dämmung der Dachhaut

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