Trotz hochsommerlicher Temperaturen kamen rund 60 Interessierte am 19. Juni 2026 zur „Langen Tafel der Baukultur“ in Brandenburg an der Havel zusammen. Menschen aus der Nachbarschaft, Kulturschaffende, Fachleute aus Architektur, Landschaftsarchitektur und Ingenieurwesen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten gemeinsam über die Zukunft der Steinstraße und des Neustädtischen Marktes.
Nach vier Impulsvorträgen entstanden im interaktiven Teil zahlreiche Ideen und Vorschläge – als Skizzen direkt auf dem 3D-Stadtmodell, als Kommentare auf Post-its oder als Notizen auf aufstellbaren Ideenmarkern. Um einem größeren Publikum die Chance zu geben, sich einzubringen,gab es am 15. Juli einen zweiten Termin zur Besichtigung und Mitgestaltung.
Bemerkenswert war die große Übereinstimmung der Beiträge. Immer wieder wurden dieselben Themen genannt: mehr Stadtnatur, mehr Aufenthaltsqualität, weniger Durchgangsverkehr, bessere Bedingungen für Fußgänger und Radfahrende sowie eine stärkere Aktivierung der Erdgeschosszonen und öffentlichen Räume.
Das vorliegende Thesenpapier bündelt die entstandenen Beiträge und formuliert daraus Thesen für eine lebenswerte Zukunft der Innenstadt. Die Lange Tafel war kein Abschluss, sondern der Auftakt für einen fortlaufenden Dialog über die Innenstadt.
Veranstaltet wurde die Lange Tafel vom BDA Landesverband Brandenburg und dem Förderverein Baukultur Brandenburg im Rahmen des bundesweiten Aktionstages der Bundesstiftung Baukultur.
Vortagende: Ulrich Brinkmann (Bauwelt), Dr. Joachim Müller (eh. Stadtarchäologe), Michael Müller (Bürgermeister) und Uta Zerjeski (BB Architektenkammer/Märkplan)
Moderation: Sven Kröck (Förderverein/BDA/Krekeler Architekten)
Team (Krekeler Architekten): Dominik Bartkowski, Christian Claaßen (Fotos), Jan-Philipp Delfs, Tina Gebler, Anna Hensel, Achim Krekeler, Moritz Krekeler, Sandra Nehiba, Maximilian Woharek











